Die Popp-Therapie wurde von Eberhard und Helga Popp entwickelt.
Meiner Meinung nach arbeitet sie strukturell ähnlich wie die
Dorn-Methode,
nämlich von den Beinen aufwärts bis zur Halswirbelsäule.
Die Popp-Therapie läßt sich daher wegen des etwa gleichen Ablaufs ideal mit der Dorn-Methode kombinieren.
Das Ziel der Wirbelsäulentherapie nach Popp ist ebenfalls, eine aufrechte Wirbelsäule zu erreichen, um Rückenschmerzen zu beseitigen.
Der Unterschied zur Dorn-Gelenktherapie liegt in der Korrekturmethode, bei der nicht die Knochen mit dem Daumen sondern mit dem eigenen Muskelzug des Patienten bewegt werden. Die Idee dabei ist, daß die Position der Knochen von den Muskeln bestimmt wird und daher die Beeinflussung der Muskeln die Stellung der Knochen verbessern kann.
Darüber hinaus wird die Beckenstatik in der Popp-Therapie deutlich ausführlicher
als bei der Dorn-Wirbelsäulentherapie behandelt,
d.h. die Popp-Therapie schließt einige Behandlungslücken der Dorn-Methode im Hüftbereich.
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Eike Kujaw
(Heilpraktiker)
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